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Schulstreit nicht weiter eskalieren lassen: Gesundheitsschutz geht vor!

Der Streit um Schulöffnungen trotz steigender Infektionszahlen spitzt sich in NRW immer weiter zu.

Der Streit um Schulöffnungen trotz steigender Infektionszahlen spitzt sich in NRW immer weiter zu. Die Städte Dortmund, Bochum, Duisburg, Düren und Herne sind im Streit mit der NRW-Landesregierung, die ihnen verbietet, die Schulen aufgrund der Infektionslage zu schließen und wieder auf Distanzunterricht zu wechseln. Düren hat indes die Erlaubnis bekommen und geht – außer mit Abschlussklassen, Grund- und Förderschulen – ab Montag wieder in den Distanzunterricht. Selbst das Bundesland Hessen sieht den Wechselunterricht in den kommenden Wochen für nicht möglich an. Dabei hieß es Anfang März von der Landesregierung NRW noch, dass die Schulen autonom unter Einbezug der Eltern entscheiden können sollen. Das Problem: Offene Schulen führten zu tausenden zusätzlichen Kontakten.

Sowohl Planungssicherheit und Gesundheitsschutz als auch die Reaktion auf die aktuelle Infektionslage müssen in Einklang gebracht werden: „Was die Menschen jetzt brauchen, sind Planbarkeit, Impfungen, Schnelltests und vor allem: keine Angst vor Ansteckung durch schulpflichtige Kinder. Schulschließungen sollten zwar das letzte Mittel sein, aber bei steigenden Inzidenzen müssen Kommunen und Schulen mit entscheiden dürfen. Alle wollen wissen: Wie geht das Gesundheitsministerium mit über 100 steigenden Inzidenzwerten in Sachen Schulen und Kitas um?“ fragt Carolin Butterwegge, schulpolitische Sprecherin der LINKEN. NRW.

"Eine Fortführung der ignoranten und planlosen Politik der Landesregierung wie schon im letzten Jahr, als das „Solinger Modell“ untersagt wurde, sei nicht hinnehmbar", so Efstathios Tassikas, Co-Sprecher der LAG Bildungspolitik. Aussitzen helfe da nicht, sondern es brauche endlich einen Plan, auch für die Zeit nach den Osterferien. „Statt auf Biegen und Brechen Präsenzunterricht durchzusetzen und sich gegen die Städte und Gemeinden zu stellen, sollte man ein Konzept vorlegen, was sowohl sicheren Präsenzunterricht als auch digitalen Unterricht auf Distanz ermöglicht. Als Landesarbeitsgemeinschaft haben wir dazu mehrfach dezidierte Vorschläge gemacht“, so Tassikas. Der Gesundheitsschutz für alle Beteiligten müsse allerdings an erster Stelle stehen: Neben Hygienekonzepten mit Maskenpflicht und Abstandsregeln braucht es feste Lerngruppen, Impfangebote für alle Lehrkräfte und Beschäftigten, Testungen überdies für alle Schüler:innen und ein Quarantänekonzept bei positiven Fällen. Und wo nötig müssten auch Luftfiltergeräte für alle Schulformen zum Standard werden, bevor Schulen wieder geöffnet werden.


Schulstreit nicht weiter eskalieren lassen: Gesundheitsschutz geht vor!

Der Streit um Schulöffnungen trotz steigender Infektionszahlen spitzt sich in NRW immer weiter zu.

Der Streit um Schulöffnungen trotz steigender Infektionszahlen spitzt sich in NRW immer weiter zu. Die Städte Dortmund, Bochum, Duisburg, Düren und Herne sind im Streit mit der NRW-Landesregierung, die ihnen verbietet, die Schulen aufgrund der Infektionslage zu schließen und wieder auf Distanzunterricht zu wechseln. Düren hat indes die Erlaubnis bekommen und geht – außer mit Abschlussklassen, Grund- und Förderschulen – ab Montag wieder in den Distanzunterricht. Selbst das Bundesland Hessen sieht den Wechselunterricht in den kommenden Wochen für nicht möglich an. Dabei hieß es Anfang März von der Landesregierung NRW noch, dass die Schulen autonom unter Einbezug der Eltern entscheiden können sollen. Das Problem: Offene Schulen führten zu tausenden zusätzlichen Kontakten.

Sowohl Planungssicherheit und Gesundheitsschutz als auch die Reaktion auf die aktuelle Infektionslage müssen in Einklang gebracht werden: „Was die Menschen jetzt brauchen, sind Planbarkeit, Impfungen, Schnelltests und vor allem: keine Angst vor Ansteckung durch schulpflichtige Kinder. Schulschließungen sollten zwar das letzte Mittel sein, aber bei steigenden Inzidenzen müssen Kommunen und Schulen mit entscheiden dürfen. Alle wollen wissen: Wie geht das Gesundheitsministerium mit über 100 steigenden Inzidenzwerten in Sachen Schulen und Kitas um?“ fragt Carolin Butterwegge, schulpolitische Sprecherin der LINKEN. NRW.

"Eine Fortführung der ignoranten und planlosen Politik der Landesregierung wie schon im letzten Jahr, als das „Solinger Modell“ untersagt wurde, sei nicht hinnehmbar", so Efstathios Tassikas, Co-Sprecher der LAG Bildungspolitik. Aussitzen helfe da nicht, sondern es brauche endlich einen Plan, auch für die Zeit nach den Osterferien. „Statt auf Biegen und Brechen Präsenzunterricht durchzusetzen und sich gegen die Städte und Gemeinden zu stellen, sollte man ein Konzept vorlegen, was sowohl sicheren Präsenzunterricht als auch digitalen Unterricht auf Distanz ermöglicht. Als Landesarbeitsgemeinschaft haben wir dazu mehrfach dezidierte Vorschläge gemacht“, so Tassikas. Der Gesundheitsschutz für alle Beteiligten müsse allerdings an erster Stelle stehen: Neben Hygienekonzepten mit Maskenpflicht und Abstandsregeln braucht es feste Lerngruppen, Impfangebote für alle Lehrkräfte und Beschäftigten, Testungen überdies für alle Schüler:innen und ein Quarantänekonzept bei positiven Fällen. Und wo nötig müssten auch Luftfiltergeräte für alle Schulformen zum Standard werden, bevor Schulen wieder geöffnet werden.


Herzlich Willkommen

Wir als LAG Bildungspolitik der LINKEN.NRW diskutieren über konkrete bildungspolitischen Forderungen, bringen diese in gesellschaftliche Diskurse ein, zeigen linke Alternativen auf, regen kommunal- und landespolitische Aktionen an, gehen damit mit unseren Bündnispartner:innen auf die Straße, kämpfen für eine bessere Bildung. Für alle.

FAQ
  • Was genau macht die LAG Bildungspolitik eigentlich?
  • Wer sind meine Ansprechpersonen und wo finde ich sie?
  • Wann findet das nächste Treffen statt?
  • Sind die Treffen auch offen für Nicht-Mitglieder? Ja!
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